Hass im Netz: Gift für unsere Gesellschaft?

Online-Talkrunde

am Montag, den 15. November 2021

Hasskommentare, rassistische Postings und „schwarzer Humor“ sind online häufig anzutreffen. In sozialen Medien und Messenger-Gruppen werden Hass und Hetze oft hemmungslos publiziert. Diese Äußerungen sind nicht virtuell, sondern übertragen sich auf unser gesellschaftliches Zusammenleben.

Doch wie ist das einzuordnen: Wird online nur ausgesprochen, was sich manche Leute im Offline-Leben nicht zu sagen trauen? Oder wird hier durch die grenzenlose Verfügbarkeit neuer Hass geschürt? Wie wirkt sich Hate-Speech auf unser alltägliches Miteinander aus? Was ist in Stadtteilen zu beobachten, in denen die interkulturelle Vielfalt besonders ausgeprägt ist?

Darüber haben wir uns in dieser Talkrunde unterhalten, die sich schwerpunktmäßig mit der Situation im Münchner Bezirk 22 (Aubing-Lochhausen-Langwied) beschäftigte.

Videoaufzeichnung der Talkrunde:

Unsere Gäste:

  • Sümeyye Gülten (Projekt „Familien Begleiten Stärken“)
  • Barbara Hartmann Tumba (InitiativGruppe Interkulturelle Begegnung und Bildung e.V.)
  • Peter Hilkes (MORGEN e.V., Netzwerk Münchner Migrantenorganisationen)
  • Ruben Lenz (Die Pastinaken – Kollektiv für politische Bildung in München)

Der Talk fand im Rahmen der bundesweiten Aktionstage „Netzpolitik & Demokratie“ statt.